Bauen im Bestand: vier Werkstattberichte

Wärme, Wasser, Brandschutz, Betrieb – vier Werkstattberichte aus dem April 2025. Fast jede Maßnahme setzt eine Entscheidung voraus, die noch aussteht. Wer zu früh festlegt, verbaut.

Abtei St. Hildegard und Neue Humane Pflege gründen ambulanten „Pflegedienst St. Hildegard“

Im Juli 2026 gründet die Abtei gemeinsam mit der Neue Humane Pflege Beteiligungs GmbH einen ambulanten Pflegedienst – der erste konkret umgesetzte Baustein der Transformation.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig: Die Transformationswerkstatt

Zwei Tage im April 2025: Fachleute aus Planung, Klimatechnik und Hotellerie suchen für ein 120 Jahre altes Denkmal Lösungen, die es heutigen Ansprüchen näherbringen – und es dabei so wenig wie möglich verletzen.

Vier Wege, ein Maß: Wie die Abtei ihre künftigen Nutzungen schärfte

Forschung ja – aber kein Campus. Gäste ja – aber kein Hotel. Wohnen ja – aber nicht auf Dauer. Zu jedem Weg gehört ein „Ja, aber so nicht“.

Wenn aus einem Wunsch ein Vorhaben wird

2024 bekam der Traum ein Datum: Aufnahme in ein Bundesförderprogramm, rund 3,3 Millionen Euro, Laufzeit bis 2028. Von einem Tag auf den anderen gab es einen Zeitplan – und Menschen von außen, die mitentscheiden.

Gemeinsam entscheiden – auch, was man nicht will

Im September 2023 sitzt der ganze Konvent zwei Tage lang über einer Frage: Was könnte in einem Haus, das zu groß geworden ist, künftig neben dem klösterlichen Leben Platz finden?

Sehen, was ist: Die Bestandsaufnahme, mit der alles anfing

Bevor irgendjemand über Umbau, Nutzungen oder Förderung sprach, tat die Gemeinschaft etwas Einfaches und zugleich Mutiges: Sie sah genau hin.

Als das Kloster anfing, über seine Zukunft nachzudenken

Was ist uns heilig? Welche Räume bleiben der Stille vorbehalten, wo darf Begegnung entstehen? Bevor die Gemeinschaft nach außen fragte, fragte sie nach innen.

Ein Ja mit vielen Mitspielern: Die Förderzusage

Bauherrin bleibt die Gemeinschaft, antragstellend ist die Stadt, zuständig sind Oberfinanzdirektion und Bundesinstitut. Wie behält man die Urheberschaft an der eigenen Zukunft, wenn so viele mitentscheiden?